Praxis


KIKS UP ist ein sehr umfassendes Programm. Die angebotenen Bausteine reichen von der Verhaltensprävention bis hin zur Verhältnisprävention. Das bedeutet, dass Angebote sowohl auf das Verhalten jeder einzelnen Person in der Kita wirken als auch Einfluss genommen wird auf die Verhältnisse, in denen sich die Kinder in der Kita befinden.

Veränderung der eigenen Erziehungshaltung

Ein zentraler Baustein von KIKS UP ist das entwicklungsförderliche Erziehungsverhalten aus dem Programm Papilio. Dabei fördern die Erzieherinnen und Erzieher die altersgerechte Entwicklung der Kinder durch ihr eigenes Verhalten. Die wichtigsten Ziele sind:

  • Verbesserung der Interaktion und Kommunikation mit dem Kind
  • Steuerung des kindlichen Verhaltens über das eigene Verhalten
  • Förderung der Entwicklung des Kindes durch das eigene Handeln
  • Steigerung der Selbstwirksamkeitserwartung der Erziehenden

 

Im Rahmen der Fortbildungen lernen wird das Erziehungsverhalten gelernt und geübt. Mit der Tandemarbeit wird den Erzieherinnen und Erziehern ein Instrument an die Hand gegeben, welches es ihnen ermöglicht die erlernten Verhaltensweisen eigenmotiviert in ihre Praxis zu implementieren. Den positiven Nutzen ihrer Bemühungen erfährt die pädagogische Fachkraft unmittelbar.

Mehr zum entwicklungsförderlichen Erziehungsverhalten ...

Soziale Kompetenz sichtbar stärken

Am “Spielzeug-macht-Ferien-Tag” spielen die Kinder ohne herkömmliches Spielmaterial, denn das hat an diesem Tag frei. Eine Geschichte, in der sich Bausteine, Doktorkoffer, Puppe etc. unterhalten, bringt den Kindern diese Idee näher. Anschließend wird gemeinsam vereinbart, an welchem Tag das Spielzeug frei macht, was alles Spielzeug ist und was die Kinder ohne Spielzeug spielen können. Anschließend führen alle Kinder und das pädagogische Fachpersonal der Kita jede Woche den Spielzeug-macht-Ferien-Tag durch.

Mehr zum Spielzeug macht Ferien Tag ...

Emotionale Kompetenz festigen

Mit “Paula und den Kistenkobolden” halten Heulibold, Bibberbold, Zornibold und Freudibold Einzug in den Kindergarten. Jeder der vier Kobolde steht für ein basales Gefühl. Heulibold repräsentiert die Trauer, Bibberbold die Angst, Zornibold die Wut und Freudibold die Freude. Nach und nach lernen die Kinder im Kindergartenalltag die vier Freunde und ihre Eigenarten kennen. Sie spüren bei sich nach, ob sie dieses Gefühl auch kennen, wie es sich anfühlt und was man dann machen kann. So werden die Kinder im Verlauf ihrer Kindergartenzeit immer kompetenter.

Mehr zu Paula und den Kistenkobolden ...

Soziale Regeln einhalten lernen

Das “Meins-deinsdeins-unser-Spiel” ist anders. Hier wird nicht versucht, den Kindern soziale Regeln durch Verbote und Strafen einzutrichtern. Beim Meins-deinsdeins-unser Spiel üben die Kinder sozial erwünschtes Verhalten in einer Spielsituation. Richtiges Verhalten wird hierbei konsequent bestärkt und belohnt. Dadurch werden Kinder erfolgreich, wenn sie sich gruppenförderlich und prosozial verhalten. Somit wird es auch für verhaltensoriginelle Kinder attraktiv sich richtig zu verhalten.

Mehr zum Meins-Deins-Deins-Unser-Spiel ...

Bewegung, der Motor des Lebens

Es ist bekannt, dass Sport- und Bewegungsangebote für die Entwicklung von Kindern eine zentrale Bedeutung spielen. Angesichts einer Umwelt, die immer weniger Bewegungsanreize und -räume bietet, ist die Notwendigkeit gewachsen, mit angeleiteten Angeboten in der Kita gezielte Bewegungsanreize zu setzen. Experten gehen von acht bis neun Stunden angeleiteter Bewegung und Sport pro Woche aus, um wirksame gesundheitliche Effekte zu erzielen.

In der sensiblen Phase zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr werden die Weichen für die Entwicklung motorischer Kompetenz gestellt. KIKS UP-Fit unterstützt die pädagogischen Fachkräfte dabei die Bewegungskompetenzen der Kinder gezielt zu fördern. Im den meisten Fällen gelingt dies mit den in der Kita zur Verfügung stehenden Materialien.

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Essen ist mehr als die Aufnahme von Nährstoffen

Die Fähigkeit der sinnlichen Wahrnehmung ist Voraussetzung zur Genussfähigkeit. Das, was unter genussvollen Lebensmitteln verstanden wird, ist geprägt durch die Erfahrungen mit Essen und Trinken aus der Kindheit.

Beim Essen verschmelzen die Wahrnehmungen unserer verschiedenen Sinne zu einem Gesamteindruck. Neben dem Sehen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken entscheiden auch persönliche Erfahrungen, Vorlieben und Abneigungen für oder gegen ein Lebensmittel. Für die Kinder positive Konsequenzen stabilisieren das Verhalten, negative unterdrücken es. Ein guter Geschmack (zum Beispiel süß) ist ein starkes Motiv zum Wiederkauf beziehungsweise Wiederverzehr.

KIKS UP-Genuss unterstützt Erzieherinnen und Erzieher darin, die positive Erfahrungswelt der Kinder im Bereich Ernährung hoch zu halten um so langfristig Fehlernährung vorzubeugen.


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