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Komplimente Karten für Eltern in der Kita "Im Sichler"

Ein Elternabend in der Kita „Im Sichler“ stand unter dem Motto „Lob ist der Treibstoff um immer besser zu werden“.  An diesem Abend beschäftigten sich Erzieher und Eltern gemeinsam mit dem Thema Lob. Wie lobt man denn richtig? Wie wirkt Lob eigentlich, was bedeutet es? Was macht Lob mit uns und was soll ich tun wenn es vermeintlich nichts zu loben gibt?
Eingeleitet wurde der Elternabend mit Komplimentekärtchen. Die Kinder hatten den Erzieherinnen Komplimente für ihre Eltern diktiert und diese wurden dann auf die bereit gestellten Stühle verteilt. Ankommende Eltern gingen also durch die Stuhlreihen und lasen die Komplimente. Bei dem Kompliment, von dem sie erwarten würden, dass es von ihrem Kind wäre oder am besten auf sie zuträfe, konnten sie dann Platz nehmen. So manches Kompliment rief bei den Lesern ein Lachen oder ein Strahlen zurück. Später dienten die Kärtchen dann noch zur Gruppeneinteilung, denn sie konnten in Kategorien (was wurde gelobt) einsortiert werden. Die meisten Komplimente der Kinder bezogen sich auf Dinge die Eltern erlauben, die schönsten aber waren die Komplimente die die starke Bindung zu den Eltern ausdrückten und zeigten wie sehr die Kinder die gemeinsame Zeit mit ihren Eltern genießen.
Gestärkt mit vielen Informationen über den gewinnbringenden Einsatz von Lob und einer kleinen Achtsamkeitsaufgabe für zu Hause gingen die Eltern und pädagogischen Fachkräfte dann wieder auseinander.

 

 

 

Freundliche Grüße aus der Kita Im Sichler

 

von Birgit Kille

 

 

 

 

Komplimente-Tag Geschichte von Birgit und Kerstin Kille

Als Teil der KIKS UP Familie gehört richtiges Loben zum pädagogischen Konzept in der Sport-und Familienhundeschule Aktion Hund. Das betrifft nicht nur die Angebote der hundegestützten Pädagogik mit Kindern, sondern auch alle Angebote für Hunde und deren Besitzer.

Anlässlich des Komplimente Tages gab es auch in diesem Jahr wieder für alle Hunde in der Hundeschule ein KIKS UP Komplimentekärtchen.
Das Komplimente Kärtchen erinnert daran, öfter mal ein Lob oder ein Kompliment auszusprechen. Die Empfänger der Kärtchen sind natürlich die Besitzer der Hunde. Hundebesitzer sind ähnlich stolz auf ihre Hunde wie Eltern auf ihre Kinder. Und so ist es immer schön zu sehen wie sich die Hundebesitzer über das ganz persönliche & individuell verfasste Lob an ihre Hunde freuen. Denn der gute Lernfortschritt der Hunde ist natürlich auf das Engagement der Hundebesitzer bei der Erziehung des Hundes zurückzuführen. Und somit auch auf die Fähigkeiten der Hundebesitzer ihren Hund im richtigen Moment mit dem richtigen Lob zu bestätigen.

So hat sich der Outdoor Kurs der Hundeschule in den letzten Wochen auch viel mit dem richtigen Loben beschäftigt. Die Teilnehmer setzen sich mit vielen verschiedenen Möglichkeiten auseinander einen Hund zu loben und zu motivieren. 
Wann kann ich Welches Lob einsetzen? Warum funktioniert es in dieser Situation aber in einer anderen nicht? Wann ist der richtige Zeitpunkt zu loben? Und was ist überhaupt das richtige Lob für meinen Hund - in dieser Situation?
Teil der Erkenntnisse der Teilnehmer war, dass Lob nicht immer nur Futter bedeutet und dass ein Streicheln für den Hund nicht automatisch auch ein Lob ist.
Vor allem aber das Lob der Schlüssel zum Lernen ist. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen dass man durch Lob effektiver lernt. Das ist nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Hunden so. Lob motiviert zu mehr Anstrengung und damit zu besseren Ergebnissen.

Auf dem Foto zu sehen sind Grimm und Unfug zwischen all den Komplimente Karten.

 

Birgit Kille und Kerstin Kille GbR Aktion Hund
Sport- und Familienhundeschule
Hundegestützte Pädagogik

www.aktionhund.de
https://m.facebook.com/Kille.AktionHund/
Kontakt@aktionhund.de

Komplimente Tag wie seit 7 Jahren am 25 September!


Heute schon gelobt?

 

 

 

Komplimente bzw. ein Lob zu bekommen tut richtig gut! Am 25. September ist zum siebten Mal der Komplimente Tag.

 

Die beteiligten Institutionen des regionalen Netzwerks KIKS UP-familie.net haben die Aktion in den letzten Jahren mit sehr großem Erfolg durchgeführt. An diesem Tag werden Gelegenheiten genutzt, anderen zu sagen, was man an ihr oder ihm schätzt, um den wertschätzenden Umgang miteinander zu stärken.

 

Es beteiligen sich Institutionen aus Bad Nauheim und Umgebung, darunter auch zum Beispiel Schulklassen, Kindergarten-Gruppen, Firmen, Arztpraxen sowie Vereine. Somit werden unzählige Kinder, Jugendliche, Eltern, Kollegen, Nachbarn, Freunde, und viele Menschen mehr erreicht, die die gedruckten Komplimente-Kärtchen ausfüllen. Mit einem netten Kompliment versehen, werden die Karten dann verteilt.

 

Komplimente Kärtchen und Plakate können sehr gerne in der Geschäftsstelle bei KIKS UP, Am Goldstein 9 in Bad Nauheim abgeholt werden. Bitte Anfragen unter 06032 9255040. Das Netzwerk kiksup-familie.net freut sich über zahlreiche Teilnehmer.

 

Das Netzwerk kiksup-familie.net ist eine Initiative der Stadt Bad Nauheim, der Fachstelle Suchtprävention für den Wetteraukreis, dem Förderverein KIKS UP e.V. und der Sportklinik Bad Nauheim. Weitere Informationen zu den Netzwerkpartnern unter https://www.kiksup.de/kiks-up-familie-net/

 

Aufnahme in die „Grüne Liste Prävention“

KLASSE KLASSE Das ganzheitliche Präventionsprogramm für die Grundschule wurde in die Grüne Liste Prävention aufgenommen: http://www.gruene-liste-praevention.de/nano.cms/datenbank/programm/110

 

In Deutschland existiert eine Fülle von Programmen, die zum Ziel haben, der Gewalt, der Kriminalität, dem Suchtverhalten und anderen Problemverhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen vorzubeugen. Diese Programme sind in Bereichen wie der Eltern- und Familienbildung, der Kompetenzförderung bei Kindern und Jugendlichen, in der Kindertagesstätte und der Schule oder im sozialen Umfeld der Nachbarschaft angesiedelt. Im internationalen Vergleich liegen in Deutschland aber nur wenige hochwertige Evaluationsstudien vor, die zeigen, welche Programme tatsächlich wirksam sind.

 

Trotz dieses Defizites an Evaluationsforschung können die in Deutschland angebotenen Präventionsprogramme nach der Güte ihrer Wirkungsüberprüfung und ihrer Konzeptqualität unterschieden werden. Die vorliegende Datenbank "Grüne Liste Prävention" bietet auf der Basis nachvollziehbarer Kriterien einen Überblick über empfehlenswerte Präventionsansätze in den Bereichen Familie, Schule, Kinder/Jugendliche und Nachbarschaft.

 

Die "Grüne Liste Prävention" will den Stand der Entwicklung von ausgewählten Programmansätzen möglichst genau abbilden. Daher werden die empfohlenen Präventionsprogramme noch einmal in drei Stufen bezüglich des Nachweises ihrer Wirksamkeit eingeteilt:

 

Effektivität nachgewiesen

Effektivität wahrscheinlich

Effektivität theoretisch gut begründet

 

Die Datenbank "Grüne Liste Prävention" erlaubt darüber hinaus auch eine gezielte Suche entlang von Kriterien wie z.B. den von den Programmen angegangenen Problemverhalten, dem Alter der Zielgruppe, oder den Einsatzbereich (Institution), um eine Weitentwicklung von örtlichen Angebotsstrukturen zu befördern.

 

Die Einstufungen der Programme sind in der Arbeitsgruppe CTC des LPR (Landespräventionsrat) einvernehmlich auf der Basis der vorliegenden Informationen getroffen worden. Zur Durchführung von Programmbewertungen kooperiert der Landespräventionsrat mit dem "Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung" der Medizinischen Hochschule Hannover.

 

Am 13. September 2017 fand die Abschlussveranstaltung des „Ideenwettbewerbs Verhältnisprävention“ in den Räumen des Deutschen Städtetags in Berlin statt

„Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebenswelten: Verhältnisprävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen“

 

KLASSE KLASSE Das Präventionsspiel für die Grundschule wurde im Rahmen des Ideenwettbewerbs Verhältnisprävention durch die GVG (Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und-gestaltung e.V.) ausgewählt und durfte sich am 13. September 2017 bei der Abschlussveranstaltung im Deutschen Städtetag in Berlin präsentieren.

 

Seit 1. Dezember 2016 führte die Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG) den Ideenwettbewerb Verhältnisprävention durch. Dieser wurde durch das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen des Förderschwerpunkts Prävention von Kinderübergewicht gefördert.

 

Ziel des Ideenwettbewerbs Verhältnisprävention war es, Praxisbeispiele, die die Rahmenbedingungen für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Familien, Kindertagesstätten, Schulen, Wohnquartieren, Kommunen oder Freizeiteinrichtungen verbessern, zu identifizieren und bundesweit bekannt zu machen. Bislang zielt der Großteil an Präventionsmaßnahmen in Deutschland vorrangig auf das individuelle Verhalten der Heranwachsenden ab. Daher wurden Projekte und Initiativen gesucht, die an den Verhältnissen ansetzen, in denen Kinder und Jugendliche leben, lernen und spielen.

 

58 Vorhaben hatten sich für den Ideenwettbewerb Verhältnisprävention beworben. Das Komitee hat 37 Vorhaben ausgewählt, die verhältnispräventive Maßnahmen zur Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 17 Jahren umsetzen. Diese Vorhaben, so auch KLASSE KLASSE, sind in die Praxisdatenbank Verhältnisprävention aufgenommen.

Ideenwettbewerb: http://ideenwettbewerb.gvg.org/

 Praxisdatenbank:  http://ideenwettbewerb.gvg.org/praxisdatenbank-verhaeltnispraevention/

 

 

In der Einladung an das KIKS UP-Team nach Berlin, schreibt die Projektmanagerin Frau Wisser:

 „Ihr Konzept hat das Auswahlkomitee bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie Fachkräften aus der Praxis überzeugt. Damit sind Sie ein wichtiger Vorreiter auf dem Gebiet der Verhältnisprävention. Sie leisten einen großartigen Beitrag, um die Rahmenbedingungen für eine gesunde Gewichtsentwicklung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.“

 

Als Fazit der Veranstaltung wird festgehalten, dass Verhältnisprävention im Kern der richtige Ansatz ist, um Übergewicht von Kindern und Jugendlichen vorzubeugen und entgegenzutreten. Diesen Ansatz gilt es, zukünftig verstärkt weiterzuentwickeln. Das Thema Gesundheitsförderung muss in zahlreiche Politikfelder, beispielsweise in das Bildungssystem, integriert werden und als komplexe Querschnittsaufgabe betrachtet werden. Dabei ist es auch notwendig, Länder und Kommunen verstärkt in die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen einzubinden.

 

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